Kapitalanleger und Privatinvestoren

Hier erfahren Sie interessante Tipps für Kapitalanleger und Investoren




  • Zunächst einmal den Unterschied erklärt zwischen Kapitalanlegern und Investoren: Wie der Name bereits sagt, haben Kapitalanleger ein gewisses Kapital zur Verfügung, das sie in Immobilien investieren möchten. Gerade zu Niedrigzinszeiten macht es Sinn, das Geld vom Sparbuch oder Tagesgeldkonto in Alternativen wie Immobilien (=Betongold) zu investieren. Der Kapitalanleger erhofft sich eine stabile und sichere Wertanlage, die sich im besten Fall mit den Jahren steigert. Kapitalanleger sind bereit, monatlich einen gewissen Betrag hinzuzusteuern und die Immobilie muss sich nicht unbedingt von selbst tragen (also wenn die Mieteinnahmen die Bankrate + Kosten (Instandhaltung, Verwaltung, etc.) tragen). Bruttomietrenditen von ca. 3% stehen hierbei im Fokus. In der Regel sprechen geringere Mietrenditen für mehr Sicherheit auf dem Markt (oftmals bessere Lagen und somit höhere Kaufpreise).


  • Der Investor hingegen befasst sich ausführlich mit sämtlichen Zahlen, Daten und Fakten rund um die Immobilie und sucht sich das passende Objekt auch unter den Gesichtspunkten der passenden Finanzierung heraus. Dem Investor ist hierbei oft wichtig, dass sich die Immobilie von selbst abzahlt, also ab einer Bruttomietrendite von ca. 5% bis 6%. Dabei trägt die eingenommene Miete Zins, Tilgung und weitere Kosten, die mit einer Immobilieninvestition zusammenhängen (Verwaltungsgebühren, Instandhaltungsrücklagen, etc.). Außerdem scheut sich der Investor auch nicht davor, Immobilien zu erwerben, die Entwicklungspotential haben, also zunächst in weniger gutem Zustand sind und dann renoviert bzw. saniert werden und dadurch eine Wertsteigerung und bessere Vermietbarkeit erlangen. Auch die Lage muss passen, um langfristig Mieten generieren zu können und im besten Fall eine Wertsteigerung zu erhalten. Privatinvestoren zielen im Grundsatz auf drei verschiedene Ziele ab: Altersvorsorge durch buy and hold (Immobilie wird im Bestand gehalten und zahlt sich bis spätestens zur Rente selbst ab), Eigenkapitalgenerierung durch fix&flip (=Immobilienhandel) und Eigenkapitalgenerierung durch positiven cashflow (also die Mieteinnahmen sind höher als Zins, Tilgung und Kosten und man macht einen monatlichen Gewinn).


  • Wie bereits erwähnt, kommt es bei Privatinvestoren auf die Zahlen an. Der Kaufpreis darf nicht zu hoch sein und die zu erwartende Miete darf nicht zu gering sein. Dabei liegen Bruttomietrenditen (Jahreskaltmiete/Kaufpreis X 100) um ca. 5% im Fokus. Oftmals konkurrieren Investoren mit Eigennutzern um die Immobilie, die bereit sind, für die selbst genutzte Immobilie mehr auszugeben.

  • Auch für die Kapitalanleger/ Investoren lohnt es sich, das Gespräch mit Banken, Finanzberatern und Immobilienmaklern zu suchen, die immer wieder interessante Angebote offerieren können.

  • Den zeitlichen Aufwand für Immobilien als Kapitalanlage oder als Investment kann man dabei zu einem großen Teil selbst bestimmen. Mann kann von der Immobiliensuche über die Immobilienverwaltung und -entwicklung bis hin zu steuerlichen Angelegenheiten alles selbst erledigen (viel Zeitaufwand, dafür weniger Ausgaben und höhere Rendite). Oder man stellt lediglich seine Bonität und sein Eigenkapital zur Verfügung und lässt den Großteil von Maklern, Verwaltungen (sowohl Haus- als auch Mietwohnverwaltung) und Steuerberatern erledigen (weniger Zeitaufwand, dafür höhere Ausgaben und somit geringere Rendite).

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